Es geht so schnell. Eben noch grast ein Entenschnabeldinosaurier in Wyoming, im nächsten ist es T. Rex -Essen. Oder zumindest Teile davon.
Wir sprechen von vor 72 bis 60 Millionen Jahren. Oberkreide. Eine Zeit vor den Menschen, vor den Städten, als die Luft wahrscheinlich nach Kiefern und Verfall roch.
Fossilienjäger fanden über Jahrzehnte hinweg Spuren dieser gewalttätigen Interaktion, als sie zwischen 1997 und # 2017 in Wyoming gruben. Die Details gelangten schließlich in PLOS One und geben uns ein klareres Bild eines Ökosystems, das vor langer Zeit ausgestorben ist.
Die Knochen sprechen
Bethania C. T. Sivério und ihre Kollegen untersuchten über 3.000 Knochen. Konkret untersuchten sie #3.013 einzelne Elemente, hauptsächlich von Edmontosaurus annectes, dem großen Pflanzenfresser mit Entenschnabel, der damals im Westen Nordamerikas umherstreifte.
Wies jeder Knochen Anzeichen von Gewalt auf?
Nein.
Von über dreitausend Exemplaren wiesen nur zwölf überhaupt Spuren auf, die wie ein Biss aussahen. Vier davon hatten den charakteristischen Abstand und die Form, die „Tyrannosaurus Rex“ schreien.
Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass die Untersuchung dieser Markierungen der Schlüssel zum Verständnis des Verhaltens, der Interaktionen der Tiere und sogar dessen ist, was geschah, nachdem den Dinosauriern das Licht ausging.
Der Rest könnte kleineren Theropoden oder Krokodilen gehören, die eine Mahlzeit sahen und ausnutzten. Aber die T.-Rex-Signatur ist eindeutig. Große Lücken zwischen den Markierungen. Spezifische Krümmung. Es war eine große Klappe und sie schloss sich mit Absicht.
Totes Fleisch oder lebende Beute?
Hier wird es schwierig. Die meisten dieser markierten Knochen heilten nicht.
Wenn der Biss passiert wäre, während der Edmontosaurus noch herumstrampelte, hätte der Knochen möglicherweise versucht, sich selbst zu reparieren, und über Millionen von Jahren raue, vernarbte Stellen hinterlassen. Dies war nicht der Fall. Sie blieben scharfe, saubere Schnitte von der Zahnkante an.
Das bedeutet, dass der T. Rex in den Knochen gebissen hat, nachdem der Entenschnabeltyp gestorben ist. Oder gerade als er im Sterben lag.
Entweder handelte es sich um eine schnelle Tötung, einen gefressenen Kadaver oder um eine gescheiterte Jagd, bei der das Raubtier nagte, bevor es aufgab. Dann hat sich der Schmutz gelegt. Die Zeit verging. Millionen von Jahren des Drucks verwandelten die Szene in eine Museumsausstellung, die darauf wartete, ausgegraben zu werden.
Verwechseln Sie Krankheit nicht mit Abendessen
Beim Lesen von Knochen geht es nicht nur darum, ein Loch zu sehen. Knochen verändern ihre Form auch aus anderen Gründen. Gelenkerkrankungen verursachen Lochfraß. Durch Winderosion entstehen seltsame Texturen. Verrottendes Weichgewebe hinterlässt Merkwürdigkeiten.
Wenn Sie Arthritis mit einem Zahnmal verwechseln, ist Ihre Theorie über uralte Raubtiere Müll.
Die Autoren der Studie legten einen Leitfaden bei. Eigentlich ein Nachschlagewerk, das anderen Forschern helfen soll, zwischen postmortaler Fäulnis und dem Beißen eines Fleischfressers zu unterscheiden.
„Die Unterscheidung zwischen verschiedenen Arten von Knochenmodifikationen ist wichtig, da sie Aufschluss über den Zustand des Tieres vor dem Tod und darüber geben kann, welche Prozesse sich nach dem Tod auf seine Überreste ausgewirkt haben.“
Es handelt sich um grundlegende Sorgfalt. Ohne sie ist der Fossilienbestand nur Lärm. Damit haben Sie eine Erzählung. Du hast eine Bisswunde, die direkt auf den König der Tyrannen hinweist.
Was sagt uns das also? Es erzählt uns, dass T. Rex dort war, jagte und aß, und dass der Tod oft chaotisch war. Und irgendwo anders, unter kilometerlangen Felsen, liegt wahrscheinlich ein weiteres Skelett, das auf seine Nahaufnahme wartet. Vielleicht sogar mit Zahnspuren darauf.























