Додому Bildung Sprachen & Selbststudium Warum die Silbenlänge in der altgriechischen und lateinischen Prosodie wichtig ist

Warum die Silbenlänge in der altgriechischen und lateinischen Prosodie wichtig ist

In der klassischen Poesie geht es nicht nur um gereimte Verse. Es handelt sich um eine rhythmische Struktur, die auf der Dauer von Klängen basiert. Wenn Sie Homer oder Virgil scannen, müssen Sie einen bestimmten Mechanismus verstehen: die Position.

In der griechischen und lateinischen Prosodie bestimmt die Position die Silbenlänge. Es ist eine Regel, die den Vokalklang außer Kraft setzt. Ein kurzer Vokal wird lang, wenn ihm zwei Konsonanten folgen. Oder ein Doppelkonsonant. Denken Sie an das griechische Wort hippos. Die zweite Silbe hat den kurzen Vokal i. Es folgen p und p. Dadurch entsteht eine „long by position“-Silbe.

Dies unterscheidet sich von einer Silbe, die von Natur aus lang ist. Ein langer Vokal. Oder ein Diphthong. Diese sind von Natur aus lang. Die Position erzwingt die Länge durch das Konsonantengewicht.

Wie Position in der Praxis funktioniert

Sie fragen sich vielleicht: Warum ist das wichtig? Denn Zähler hängen von der Zeit ab. Das Aussprechen einer langen Silbe dauert doppelt so lange wie das Aussprechen einer kurzen. Wenn Sie die Position falsch lesen, zerstören Sie das Messgerät.

Die Regel ist streng. Ein kurzer Vokal, dem zwei Konsonanten folgen, ist lang. Die beiden Konsonanten können unterschiedlich sein. Sie können gleich sein. pp in hippos ist ein Doppelkonsonant. Aber pt oder tr würden auch funktionieren. Die Konsonanten blockieren den Luftstrom. Dadurch entsteht eine Pause. Eine Mikropause, die das Gewicht erhöht.

Wenn Sie also einen kurzen Vokal sehen, schauen Sie nach vorne. Kommen zwei Konsonanten? Wenn ja, behandeln Sie diese Silbe als lang. Behandeln Sie es nicht als kurz, nur weil der Vokal kurz ist.

Long nach Position vs. Long nach Natur

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie eine Silbe lang wird.

Von Natur aus lang kommt vom Vokal selbst. Es ist ein langer Vokal. Oder ein Diphthong. Wie ae auf Latein. Der Ton selbst ist länger.

Long by position stammt aus der Umgebung. Der Vokal könnte kurz sein. Aber die darauf folgenden Konsonanten machen die Silbe schwer.

Diese Unterscheidung ist der Schlüssel zum Scannen von Gedichten. Sie müssen herausfinden, mit welcher Längenart Sie es zu tun haben. Es beeinflusst den Rhythmus. Es wirkt sich auf die Übersetzung aus. Es beeinflusst, wie das Gedicht in Ihrem Kopf klingt.

Betrachten Sie das Wort Flusspferde. Das i ist kurz. Aber das pp macht die Silbe lang. In einem metrischen Scan zählt diese Silbe also als lang. Nicht wegen des Vokals. Aber wegen der Position.

Warum Studenten damit zu kämpfen haben

Das vermissen viele Studierende. Sie schauen auf den Vokal. Sie sehen einen kurzen Vokal. Sie bezeichnen es als kurz. Und dann fällt der Zähler aus. Der Rhythmus bricht zusammen.

Der Trick besteht darin, über den Vokal hinauszuschauen. Schauen Sie sich die Konsonanten an. Die Konsonanten sind die Torwächter. Sie entscheiden anhand der Position, ob die Silbe lang ist.

Dies ist besonders wichtig für Griechisch. Griechisch hat viele Konsonantencluster. Latein hat sie auch. Aber im Griechischen gibt es tendenziell mehr Doppelkonsonanten. pp. tt. kk. Diese kommen häufig vor. So lange nach Position ist ein häufiges Phänomen in der griechischen Poesie.

Praktische Schritte zum Scannen

  1. Identifizieren Sie den Vokal. Ist es kurz oder lang?
  2. Wenn es kurz ist, schauen Sie sich Folgendes an
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