„In einer Zeit, in der die Gewalt der Krise die Erde verwüstet, brauchen wir Geschichten, die als Landkarten dienen.“
Das ist die Prämisse von Time and Water. Ein neuer Dokumentarfilm. Es kommt bald auf die Bildschirme.
Der Film blickt auf ein Land, das sich in Flüssigkeit verwandelt.
Andri Snær Magnason hat es geschrieben. Oder besser gesagt. Sein Leben und Werk verankern es. Er ist ein isländischer Dichter. Auch Autor. Sara Dosa leitete dieses Projekt. National Geographic steht hinter der Linse.
Alte Fotos erscheinen auf dem Bildschirm. Volksmärchen. Familienerinnerungen. Sie vermischen sich.
Arni Magnason war Andris Großvater. Sein Verstand verblasst jetzt. Genau wie das Eis.
„Wenn die Erinnerung verschwindet, verschwindet auch das Eis. Die Erde war Jahrtausende lang gefroren, doch jetzt schmilzt sie.“
Die Gletscher verschwinden. Sie ernährten Generationen. Sie definierten ein Zuhause. Diese Landschaft ist verschwunden oder vergeht schnell.
Aber es ist nicht nur eine Laudatio. Es ist eine Zeitkapsel.
Warum? Denn Erinnern verändert Dinge. Das Speichern dieser Geschichten fühlt sich wie Hoffnung an. Eine Möglichkeit, von einer Zukunft zu träumen, in der hier noch Menschen leben können.
Es klingt sanft. Aber das Überleben beginnt oft mit der Erinnerung.
Die Premiere kommt am 29. Mai in die Kinos. Das Streaming folgt später. Schau es dir an.
Was tun, wenn Ihr Zuhause zu schmelzen beginnt?























