Er ist mit den Impfungen noch nicht fertig.
Bei weitem nicht.
Nachdem er ein wichtiges Impfberatungsgremium mit Skeptikern durcheinandergewirbelt hat, richtet Robert Kennedy Jr. seinen Blick auf die USPSTF. Es ist eine unabhängige Einrichtung. Sie entscheiden, welche Vorsorge zählt. Denken Sie an Krebsvorsorgeuntersuchungen. Oder wie viel die Versicherung dafür zahlt.
Kennedy will es auseinanderbrechen.
Bei einer Anhörung im Senat im April bezeichnete er die derzeitige Situation als „nachlässig“. Fahrlässig. Das ist das richtige Wort. Er behauptet, dass dem Gremium Stimmen aus bestimmten Kreisen fehlen – Onkologen, Anästhesisten –, die seiner Meinung nach zu lange außen vor gelassen wurden.
Aber hier ist der Haken.
Die Task Force hat seit März nicht mehr getagt. Kennedy entließ seine Führung. Dr. John Wong. Dr. Esa Davis. Im Mai verschwunden. Jetzt? Sie verschieben die Juli-Sitzung auf August. Nur um Zeit zu gewinnen. Zeit, die neuen Leute einzustellen. Zeit, sie einzubinden.
Warum warten?
Vielleicht, weil er sie selbst pflückt.
Adam Carroll sieht das nicht optimistisch. Er leitet AcademyHealth. Er sagte gegenüber Politico, dass die neuen Kandidaten möglicherweise eine Politik vorantreiben würden, die die Wissenschaft ignoriert. Kennedy deutete an, dass die Versicherer mehr Untersuchungen übernehmen sollten. Hört sich gut an, oder? Bis Ihnen klar wird, dass es diesen Screenings möglicherweise an Beweisen mangelt. Oder schlimmer noch, es schadet mehr als es nützt.
Klingt das für Sie nach Präventivmedizin?
Die American Medical Association ist besorgt.
Sie gaben im Juli und nach den Entlassungen Erklärungen ab. Sie nannten es „tiefe Besorgnis“. Die USPSTF spielt eine überparteiliche Rolle. Ärzte verlassen sich darauf, dass es Krankheiten stoppt, bevor sie beginnen. Die AMA möchte, dass Kennedy die alte Art der Mitgliederauswahl wieder herstellt. Transparent. Experte. Nicht politisch.
„Das Leben unserer Patienten hängt davon ab.“
Ganz einfach.
Die Abteilung sagt, dass die Sitzung im August Zeit für die Auswahl lassen wird. Zum Onboarding. Eine höfliche Art zu sagen, dass die alte Garde draußen ist. Der neue ist nicht angekommen.
Also warten wir.
Die Wissenschaft liegt im Regal.
