Pitman-Kurzschrift ist ein schnelles Schreibsystem, das auf der Aussprache von Wörtern anstelle der traditionellen Rechtschreibung basiert. Die Methode wurde vom englischen Pädagogen Sir Isaac Pitman erfunden und erstmals 1837 als Stenographic Sound Hand veröffentlicht. Dieses Audioprinzip ermöglicht es Autoren, sich auf die Aussprache der Wörter zu konzentrieren, anstatt sie auf der Seite zu sehen und den Ton in Echtzeit aufzuzeichnen.
Dieses System unterteilt die Laute der Sprache in Grundgruppen und verwendet aus Gründen der Geschwindigkeit einfache Abkürzungen. Konsonanten werden aus einfachen geometrischen Formen, geraden Linien und flachen Kurven gezeichnet. Diese Symbole werden kombiniert, um ähnliche Geräusche zu unterscheiden. Eine leicht schräge Linie steht für p und eine stärker schräge Linie steht für b. Eine helle vertikale Linie steht für t und eine dickere für d. Sie erhalten das Muster.
Vokale werden durch separate Punkte und Linien dargestellt. Diese Zeichen werden in Bezug auf den Konsonanten und die Schreibzeile an bestimmten Positionen platziert. Das System verwendet außerdem Kreise, Schleifen und Haken, um häufig verwendete Konsonantenkombinationen und Laute in Silben darzustellen. Gängige Beispiele sind s, st, str, spr und -ter, -der, -tion. Fügen Sie Silben hinzu, indem Sie die Länge der Konsonantenlinie halbieren oder verdoppeln.
Die Pitman-Kurzschrift wurde 1852 in den Vereinigten Staaten eingeführt. Seitdem wurde sie in vielen Sprachen übernommen. Dazu gehören Hindi, Hebräisch, Arabisch, Persisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Niederländisch.
Wie Geometrie funktioniert
Die Essenz der Pitman-Kurzschrift ist geometrische Effizienz. Die Verwendung gerader Linien und flacher Kurven ermöglicht es dem Autor, seine Hand in Bewegung zu halten. Sie müssen den Stift nicht oft in die Hand nehmen. Daher bleibt es eine nützliche Fähigkeit für jeden, der sich für die traditionelle Kurzschrift interessiert.
„Konsonanten werden aus einfachen geometrischen Formen, geraden Linien und flachen Kurven gezeichnet.“
Wichtig ist die Kombination von leichten und schweren Schlägen. Es ermöglicht eine schnelle Erkennung ähnlich klingender Wörter. Ein helles p sieht anders aus als ein schweres b. Leichtes t unterscheidet sich von schwerem d. Dieser visuelle Unterschied tritt sofort ein. Das Gehirn verarbeitet das Gewicht der Linie als Teil des Klangs.
Wo es heute verwendet wird
Obwohl digitale Aufzeichnungen weit verbreitet sind, bietet die Pitman-Kurzschrift einzigartige Vorteile. Keine Batterien erforderlich. Es gibt keine Software-Updates. Nur Stift und Papier. Dadurch ist es in jeder Umgebung sehr zuverlässig.
Diese Methode wurde in mehreren Sprachen angewendet. Diese globale Reichweite beweist seine Flexibilität. Autoren können dieselben geometrischen Prinzipien auf verschiedene phonetische Strukturen anwenden. Die Grundmechanik ist dieselbe, unabhängig davon, ob Sie Englisch, Französisch oder Spanisch transkribieren.
Wer sollte es lernen?
Es kann für Studenten nützlich sein, um schnell Vorlesungsnotizen zu erstellen. Journalisten verwenden es möglicherweise lieber in Interviews. Lebenslange Lernende haben Spaß daran, phonetische Symbole zu entschlüsseln. Das System erfordert Konzentration. Sie sollten aufmerksam zuhören. Sie müssen entscheiden, welche Geräusche am wichtigsten sind.
Es geht nicht nur um Geschwindigkeit. Es geht darum, Informationen in Echtzeit zu verarbeiten. Wenn Sie aufschreiben, was Sie hören, filtern Sie das Gespräch aktiv. Sie fassen im Laufe der Zeit zusammen. Dies ist eine Fähigkeit, die über das Notizbuch hinausgeht.
Diese Methode wurde erstmals 1837 veröffentlicht. Das ist lange her